Vom 31. März bis 3. April 2020 öff­net die Ana­ly­ti­ca ihre Tore auf dem Gelän­de der Mes­se Mün­chen. Schon jetzt zeich­net sich ein Zuwachs der Aus­stel­ler­zahl ab. Ein Fokus der Welt­leit­mes­se für Labor­tech­nik, Ana­ly­tik und Bio­tech­no­lo­gie mit beglei­ten­der Ana­ly­ti­ca con­fe­rence: die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on der Labor­welt.

Eine ver­läss­li­che Ana­ly­tik ist heu­te wich­ti­ger denn je – für die Kon­trol­le des glo­ba­len Waren­ver­kehrs eben­so wie für die Ein­hal­tung von Kli­ma­zie­len und die Ent­wick­lung von neu­en Mate­ria­li­en oder Medi­ka­men­ten. Laut dem Trend­re­port 2019 des Indus­trie­ver­ban­des Spec­ta­ris wächst der Welt­markt für Analysen‑, Bio- und Labor­tech­nik jähr­lich um fünf bis elf Pro­zent je nach Seg­ment. „Die posi­ti­ve Bran­chen­stim­mung spü­ren wir bei den Aus­stel­ler­an­mel­dun­gen zur Ana­ly­ti­ca“, sagt Susan­ne Grödl, Pro­jekt­lei­te­rin Ana­ly­ti­ca bei der Mes­se Mün­chen. Vor allem das Inter­es­se aus dem Aus­land wächst stark: So wer­den Aus­stel­ler aus den USA erst­mals in Form eines Gemein­schafts­stan­des dabei sein. Chi­na plant einen deut­lich grö­ße­ren Mes­se­auf­tritt als 2018, auch Groß­bri­tan­ni­en, Spa­ni­en sowie Korea haben wie­der Lan­des­stän­de gebucht. Fünf Mona­te vor Mes­se­be­ginn haben sich bereits 814 Aus­stel­ler ange­mel­det – davon 369 inter­na­tio­na­le, das ent­spricht einem Zuwachs von 15 Pro­zent zum Ver­gleichs­zeit­raum in 2018. Die Zahl der deut­schen Aus­stel­ler ist der­zeit um sechs Pro­zent auf 445 gestie­gen.

Das Rahmenprogramm: Foren, Live Labs und mehr

Die Mega­trends Digi­ta­li­sie­rung und Ver­net­zung beschäf­ti­gen die Bran­che“, unter­streicht Ana­ly­ti­ca-Pro­jekt­lei­te­rin Grödl, „daher erwei­tern wir das Forum Digi­tal Trans­for­ma­ti­on sowohl flä­chen­mä­ßig als auch inhalt­lich.“ Neben Impuls­vor­trä­gen wird es in Hal­le B2 eine Son­der­schau geben. Bran­chen­grö­ßen, Mit­tel­ständ­ler und Star­tups prä­sen­tie­ren hier live ihre Kon­zep­te für den digi­ta­len Wan­del. Wei­te­res High­light: Mit einer Vir­tu­al-Rea­li­ty-Bril­le erle­ben die Ana­ly­ti­ca-Besu­cher das smar­te Labor von mor­gen schon heu­te.

Das Forum Bio­tech (Hal­le A3) und das Forum Labo­ra­to­ry & Ana­ly­sis (Hal­le B1) mit Best-Prac­tice-Vor­trä­gen der Her­stel­ler fin­den eben­falls wie­der statt. Auf dem Pro­gramm des Forums Bio­tech ste­hen zudem der Finan­ce Day am 2. April und der The­men­tag Per­so­na­li­sier­te Medi­zin am 3. April. Und alle, die den Besuch der Ana­ly­ti­ca für die eige­ne Kar­rie­re­pla­nung nut­zen möch­ten, soll­ten weder den Job Day am 3. April noch das umfang­rei­che Fort­bil­dungs­an­ge­bot der Ana­ly­ti­ca ver­pas­sen.

Prak­ti­sche Tipps für die Labor­ar­beit gibt es zudem in den Live Labs Lebens­mit­tel­ana­ly­tik (Hal­le A3) und Mate­ri­al­ana­ly­tik (Hal­le A1). In den kom­plett ein­ge­rich­te­ten Labor­zei­len zei­gen inter­na­tio­na­le Markt­füh­rer ihre Pro­duk­te und Sys­te­me im Ein­satz. Zu den Publi­kums­ma­gne­ten zäh­len außer­dem die „explo­si­ven“ Vor­füh­run­gen der Son­der­schau Arbeits­schutz und Arbeits­si­cher­heit.

Analytica Conference: Forschung im Fokus

Tal­king Sci­ence“ lau­tet das Mot­to der Ana­ly­ti­ca Con­fe­rence. Sie fin­det an den ers­ten drei Mes­se­ta­gen im Kon­gress­zen­trum ICM der Mes­se Mün­chen statt und schlägt mit rund 200 Vor­trä­gen die Brü­cke von der Rou­ti­ne­ana­ly­tik in die For­schung. Renom­mier­te Wis­sen­schaft­ler aus aller Welt wer­den nicht nur neus­te Metho­den der che­mi­schen Ana­ly­tik und Bio­ana­ly­tik vor­stel­len, son­dern dar­über hin­aus auf künst­li­che Intel­li­genz und Big Data, Anti­bio­tika­re­sis­ten­zen, Nano­par­ti­kel und vie­les mehr ein­ge­hen.

Ob auf der Ana­ly­ti­ca Con­fe­rence oder in den Mes­se­hal­len: Der Aus­tausch der ver­schie­de­nen Bran­chen­ak­teu­re steht immer im Vor­der­grund. „Indem wir Gerä­te­her­stel­ler, Anwen­der und Wis­sen­schaft­ler, Inves­to­ren und Ent­schei­der aus aller Welt und allen ana­ly­ti­schen Dis­zi­pli­nen zusam­men­brin­gen, trei­ben wir die Inno­va­ti­ons­kraft der Bran­che an“, fasst Susan­ne Grödl zusam­men. In Zei­ten des Wan­dels spielt der fächer­über­grei­fen­de glo­ba­le Dia­log eine Schlüs­sel­rol­le. Die Ana­ly­ti­ca bie­tet dafür eine welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Platt­form.