Wie las­sen sich Bio­kunst­stoff­pro­duk­te erfolg­reich am Markt plat­zie­ren? Wel­che Chan­cen und Per­spek­ti­ven bie­ten abbau­ba­re Bio­kunst­stof­fe unter mari­nen Bedin­gun­gen? Wel­chen Res­sour­cen­be­darf haben Bio­kunst­stof­fe und wie ist es um ihre Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung bestellt? Wie ent­wi­ckelt sich der Bio­kunst­stoff­markt wei­ter? Die­se The­men prä­sen­tiert das IfBB die­ses Jahr auf der Euro­pean Bio­plastics Con­fe­rence vom 28. bis zum 29. Novem­ber in Ber­lin.

Mit sei­ner neu­en Aus­ga­be von „Bio­po­ly­mers – facts and sta­tis­tics 2017“ ver­öf­fent­licht das Insti­tut für Bio­kunst­stof­fe und Bio­ver­bund­werk­stof­fe (IfBB) an der Hoch­schu­le Han­no­ver aktu­el­le Daten zu Markt, Roh­stoff-, Was­ser- sowie Flä­chen­be­darf. Die Bro­schü­re bie­tet einen schnel­len und gut ver­ständ­li­chen Über­blick der aktu­el­len markt­re­le­van­ten und tech­ni­schen Fak­ten im Bio­kunst­stoff­sek­tor, bei­spiels­wei­se ver­glei­chen­de Markt­zah­len zu ein­zel­nen Werk­stof­fen, Regio­nen und Anwen­dun­gen, Pro­zess­rou­ten, Gra­fi­ken zu Agrar­flä­chen­be­darf, Res­sour­cen- und Was­ser­ver­brauch, Dia­gram­me zu Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, geo­gra­phi­scher Ver­tei­lung und Anwen­dun­gen. „Bio­po­ly­mers – facts and sta­tis­tics“ soll sowohl den Ent­schei­dern aus Poli­tik, Gesell­schaft und Indus­trie als auch dem Fach-Wis­sen­schaft­ler schnell und unkom­pli­ziert kon­kre­te und belast­ba­re Ant­wor­ten lie­fern. Die Bro­schü­re kann kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Außer­dem prä­sen­tie­ren die Wis­sen­schaft­ler neue Ergeb­nis­se zum The­ma Pro­dukt­kom­mu­ni­ka­ti­on: Wel­che Stra­te­gi­en eig­nen sich zur Ver­mark­tung von Bio­kunst­stoff­pro­duk­ten? Wel­che Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten soll­ten im Vor­der­grund der Kom­mu­ni­ka­ti­on ste­hen? Wel­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le eig­nen sich?  Im Rah­men der IfBB-For­scher­nach­wuchs­grup­pe wur­den kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen erar­bei­tet, die 2018 in Form einer umfang­rei­chen Bro­schü­re ver­öf­fent­licht wer­den.

Auch das The­ma Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung spielt im Rah­men des Pro­jek­tes „BiNa – Neue Wege, Stra­te­gi­en, Geschäfts- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­del­le für Bio­kunst­stof­fe als Bau­stein einer Nach­hal­ti­gen Wirt­schaft“ eine Rol­le. Mehr dazu erfährt man auf der Kon­fe­renz sowie auf der Pro­jekt­web­site.

Wei­te­res aktu­el­les For­schungs­the­ma am IfBB ist die mari­ne Abbau­bar­keit von Bio­kunst­stof­fen. Wel­che Chan­cen und Per­spek­ti­ven bie­ten sie unter mari­nen Bedin­gun­gen? Wo und für wel­che Anwen­dun­gen ist ihr Ein­satz sinn­voll? Kön­nen sie das Pro­blem der Mee­res­ver­schmut­zung durch Kunst­stoff­müll lösen und wel­che Chan­cen bie­ten sie im Küs­ten­schutz? Ers­te Ergeb­nis­se hier­zu wer­den im Rah­men des Pro­jek­tes SeaArt erwar­tet, in dem die Ent­wick­lung und der Abbau von künst­li­chem See­gras unter­sucht wer­den. Mehr dazu fin­det man auf der Pro­jekt­web­site.

Die Wis­sen­schaft­ler des IfBB ste­hen den Teil­neh­mern der 12th Euro­pean Bio­plastics Con­fe­rence in Ber­lin für Dis­kus­sio­nen und Mei­nungs­aus­tausch zur Ver­fü­gung.

Foto: EUBP

Das IfBB auf der Euro­pean Bio­plastics Con­fe­rence: Stand 34, Saal 1