Die CFT Group (CTF) plant und baut Fer­ti­gungs­li­ni­en und schlüs­sel­fer­ti­ge Sys­te­me vor allem für die Lebens­mit­tel- und Geträn­ke­indus­trie. Für ihren Kun­den Menz & Gas­ser, der auf die Her­stel­lung von Por­ti­ons­pa­ckun­gen für Hotels, Restau­rants und Cate­ring spe­zia­li­siert ist, ent­wi­ckel­te CFT eine Rota­ti­ons­ab­füll­an­la­ge, für die Menz & Gas­ser hohe Anfor­de­run­gen hat­te. Die Anla­ge soll­te den stren­gen Sicher­heits­an­for­de­run­gen genü­gen, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten stei­gern und gleich­zei­tig mög­lichst benut­zer­freund­lich sein. Im Fokus stand zudem eine mög­lichst ein­fa­che War­tung der Maschi­nen, idea­ler­wei­se bei lau­fen­dem Betrieb. Für die Umset­zung setz­te CFT daher auf Moti­on Con­trol-Lösun­gen aus dem Sie­mens-Port­fo­lio. Damit konn­ten nicht nur die stren­gen Sicher­heits­an­for­de­run­gen des Kun­den erfüllt wer­den. Durch die Sie­mens-Tech­nik konn­te außer­dem der Auf­wand für Pla­nung und Inbe­trieb­nah­me jeder ein­zel­nen Maschi­ne um cir­ca 30 Pro­zent gesenkt wer­den.

Man kennt sie vor allem aus dem Flug­zeug oder von Früh­stücks­buf­fets in Hotels – die klei­nen Mar­me­la­den- und Honig­por­tio­nen, schön fein­säu­ber­lich abge­packt. Das ita­lie­ni­sche Unter­neh­men Menz & Gas­ser hat sich auf die Her­stel­lung die­ser klei­nen Abfüll­men­gen spe­zia­li­siert. Für den Abfüll­pro­zess kommt es bei Menz & Gas­ser unter ande­rem stark auf Sicher­heit an – sowohl bei den Anla­gen als auch für die Mit­ar­bei­ter. Das spielt vor allem dann eine Rol­le, wenn Mit­ar­bei­ter zum Bei­spiel wäh­rend des Abfüll­pro­zes­ses zu Über­wa­chungs- oder War­tungs­zwe­cken in die Maschi­ne ein­grei­fen. „Für uns ist es sehr wich­tig, dem Bedie­ner zu garan­tie­ren, dass er bei geöff­ne­tem Schutz­ge­häu­se sicher arbei­ten kann“, erklärt Rug­ge­ro Zan­co, Ver­ant­wort­li­cher für die indus­tri­el­le Auto­ma­ti­sie­rung bei Menz & Gas­ser. Dass das Unter­neh­men die­se Prä­mis­se erfül­len kann, liegt vor allem an dem Ein­satz hoch­mo­der­ne Lösun­gen von Sie­mens.

Um 30 Prozent weniger Aufwand

Grund­vor­aus­set­zung für den siche­ren Ein­griff sind das prä­zi­se Dros­seln der Geschwin­dig­keit sowie die Kon­trol­le des Dreh­mo­ments. „Gefah­ren gehen nicht nur von Tei­len aus, die sich im Inne­ren der Maschi­ne bewe­gen, son­dern auch von Flüs­sig­kei­ten, die zum Rei­ni­gen und Ste­ri­li­sie­ren der Maschi­ne ver­wen­det wer­den“, so Filip­po Tede­schi, Fil­ler & Sea­mer Auto­ma­ti­on Mana­ger bei CFT. Für die Rea­li­sie­rung der anspruchs­vol­len Auf­ga­be setz­ten die CFT-Exper­ten daher auf die erwei­ter­ten Funk­tio­nen des Moti­on Con­trol-Sys­tems Simo­ti­on von Sie­mens. Die Bewe­gungs­füh­rung stellt sicher, dass wäh­rend eines Ein­griffs durch den Bedie­ner nicht nur alle Ach­sen im Inne­ren der Maschi­ne sicher zum Still­stand kom­men, son­dern auch ihre Posi­ti­on hal­ten und nach Been­di­gung der Arbei­ten schnell und effi­zi­ent wie­der anlau­fen. Die Pro­jek­tie­rung erfolgt im Engi­nee­ring-Frame­work TIA (Total­ly Inte­gra­ted Auto­ma­ti­on) Por­tal. „Dank des TIA-Por­tals mit den zuge­hö­ri­gen Soft­ware­lö­sun­gen und Dia­gno­se­tools ist es uns gelun­gen, die Arbeits­stun­den für die Pla­nung und Inbe­trieb­nah­me jeder ein­zel­nen Maschi­ne um cir­ca 30 Pro­zent zu sen­ken“, freut sich Tede­schi.

Der nächste Schritt – ab in die Cloud

Aber nicht nur bei der Inbe­trieb­nah­me sieht Tede­schi wei­te­res Poten­zi­al und Vor­tei­le durch die ein­ge­setz­te Sie­mens-Tech­nik. „Die erwei­ter­te Dia­gno­se ermög­licht es uns, sowohl im Test­lauf als auch wäh­rend des Kun­den­diens­tes einen wesent­lich effi­zi­en­te­ren After-Sales-Ser­vice für unse­re Kun­den zu bie­ten.“ Dar­über hin­aus nutzt CFT das Con­di­ti­on Moni­to­ring Sys­tem für die vor­aus­schau­en­de War­tung und plant laut Tede­schi die nächs­ten Schrit­te. „Ein wei­te­res Pro­jekt, das wir mit Sie­mens gemein­sam ent­wi­ckeln möch­ten, ist die Nut­zung der von Sie­mens bereit­ge­stell­ten Cloud­lö­sung MindS­phe­re. Durch die Ver­ar­bei­tung und Über­wa­chung der von unse­ren Maschi­nen erzeug­ten gro­ßen Daten­men­gen wol­len wir die Effek­ti­vi­tät und Effi­zi­enz unse­rer Leis­tun­gen noch wei­ter stei­gern. Wir wer­den so die Qua­li­tät unse­rer Maschi­nen wei­ter ver­bes­sern und immer inno­va­ti­ve­re Maschi­nen auf den Markt brin­gen.“