Ein repro­du­zier­ba­res Fluid­ma­nage­ment, das an die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben in der Chro­ma­to­gra­phie ange­passt ist, erfor­dert viel Erfah­rung und ist prak­tisch eben­so auf­wen­dig wie die Ent­wick­lung der eigent­li­chen Chro­ma­to­gra­phie-Hard­ware. Bür­kert bie­tet daher die Mög­lich­keit, das kom­plet­te Fluid­ma­nage­ment aus­zu­la­gern. Das brei­te Pro­dukt­port­fo­lio erlaubt dabei Lösun­gen aus einer Hand und redu­ziert so Rei­bungs­ver­lus­te bei der Pla­nung, Ersatz­teil­hal­tung und War­tung.

Der Chro­ma­to­gra­phie-Gerä­te­her­stel­ler hat nun die Mög­lich­keit, das gesam­te Fluid­ma­nage­ment in die Hän­de der Bür­kert-Exper­ten zu geben, um sich auf sei­ne eigent­li­che Kern­kom­pe­tenz zu kon­zen­trie­ren. Er erhält ein kom­pak­tes, auf sei­ne Anfor­de­run­gen maß­ge­schnei­der­tes Fluid­ma­nage­ment, das ab Werk voll­stän­dig geprüft und sofort ein­satz­be­reit ist. So ermög­licht bei­spiels­wei­se eine kom­pak­te Ven­til­plat­te mit bis zu 240 Ein­zel­ven­ti­len in Ver­bin­dung mit einer Schnell­wech­sel­vor­rich­tung den ein­fa­chen Aus­tausch aller medi­en­be­rüh­ren­den Tei­le und damit eine wirt­schaft­li­che Stoff­tren­nung bei höchs­ter Rein­heits­ga­ran­tie.

Ventilplatten als Disposables

Kom­ple­xe Flui­dik-Sys­te­me für die Chro­ma­to­gra­phie erfor­dern bei her­kömm­li­chem Auf­bau auf­wen­di­ge Spül- und Rei­ni­gungs­pro­zes­se. Beim Kon­zept wer­den dage­gen die Magnet­ven­ti­le als Vor­steu­er­ven­ti­le auf eine Edel­stahl-Grund­plat­te mon­tiert, wel­che über eine voll­flä­chi­ge Mem­bra­ne aus bspw. EPDM die ein­zel­nen Kavi­tä­ten im medi­ums­füh­ren­den Mani­fold­block aus PMMA schal­ten. Das gan­ze Sys­tem ist in Lay­er­tech­no­lo­gie auf­ge­baut und ermög­licht dadurch eine Medi­um-Füh­rung ohne Tot­vo­lu­mi­na mit opti­mier­ter Kanal­ge­stal­tung. Ein wei­te­rer gro­ßer Vor­teil ist das ein­fa­che Wech­seln der Kunst­stoff­plat­ten als Dis­po­sables, das eine Kreuz­kon­ta­mi­na­ti­on beim Wirk­stoff­wech­sel ver­hin­dert. Die gesam­te Ein­heit wird als Ein­schub durch eine Hydrau­lik­vor­rich­tung sicher und abso­lut dicht an die Vor­steu­er­ein­heit ange­presst. Damit ist der gesam­te medi­en­füh­ren­de Bereich bei Pro­dukt­wech­seln sehr schnell aus­tausch­bar.

Ober­halb der Pilot­ven­ti­le sind die modu­la­ren Elek­tro­nik­pla­ti­nen zur Ven­til­steue­rung ange­bracht. Alle Kom­po­nen­ten wer­den über die haus­ei­ge­ne Gerä­te­platt­form EDIP (Effi­ci­ent Device Inte­gra­ti­on Plat­form) mit­ein­an­der ver­knüpft, der Anwen­der kann daher alle Para­me­ter über die Soft­ware „Com­mu­ni­ca­tor“ oder über­ge­ord­ne­te Leit­sys­te­me ansteu­ern. Das Unter­neh­men küm­mert sich auch hier um die Schnitt­stel­len­kom­mu­ni­ka­ti­on.