Neben der Erfüllung gesetzlicher Pflichten zur Einhaltung festgelegter Schutzziele schätzen Anlagenbetreiber zunehmend Möglichkeiten, die sich mit der Führung aktueller und vollständiger Indirekteinleiterkataster ergeben. Sie können unter anderem Einfluss nehmen auf die Erhöhung der Betriebs- und Arbeitssicherheit, die Optimierung des Betriebs, Entsorgungssicherheit und -qualität, Wirtschaftlichkeit sowie Gebührenstabilität und ganz allgemein der Service für Kunden. Zunehmend rückt auch die Frage der Nachhaltigkeit in den Focus des Interesses.

UNITECHNICS hat ein webbasiertes Indirekteinleiterkataster (INDIKA) entwickelt. Mit diesem erzielen Betreiber überdurchschnittlich hohe Rücklaufquoten, optimieren die Informationsprozesse und können mit einer digitalen Kataster-Version lösungsorientiert und effizient arbeiten. Fakt ist: Was im Jahre 1984 beim Verschicken der ersten E-Mail vielleicht nach Science-Fiction klang, ist heute Wirklichkeit: unsere globale Welt ist schnell und digital vernetzt.

Erstbewertung

Da die meisten analog geführten Indirekteinleiterkataster eher lückenhaft geführt wurden, bietet es sich in vielen Fällen an, mit einer Erstbewertung zu starten. Dabei werden anhand einer Gewerbeliste die möglichen Indirekteinleiter vorkategorisiert und per Brief angeschrieben. Durch den individuellen Onlinezugang lösen die Indirekteinleiter anschließend einen Fragebogen auf der digitalen Plattform. Anhand der gegebenen Antworten lassen sich diese dann in Überwachungskategorien unterteilen. Nach dem Stand der Technik sollten sich sehr überwachungswürdige Betriebe abschließend einer Hauptbewertung unterziehen, welche ebenfalls von dem Unternehmen unterstützt wird.

Dauerüberwachung

Da ein Indirekteinleiterkataster keine Momentaufnahme darstellt, bietet das Indirekteinleiterkataster Möglichkeiten der Dauerüberwachung. Neben dem jährlichen Abstimmen von neuen und alten Gewerbeeinträgen sowie der generellen Neuabfrage der Daten alle zwei bis fünf Jahre, kann der Betreiber mit einem Aktions- und Dokumentenmanagement teilautomatisiert und unkompliziert seine Indirekteinleiter überwachen. In den meisten Fällen läuft diese Kommunikation elektronisch ab, was sowohl dem Indirekteinleiter, als auch dem Betreiber viel Zeit und Mühe ersparen kann.