Pas­send zur Welt­kli­ma­kon­fe­renz zeig­te Len­ze, wie das Unter­neh­men Res­sour­cen durch ein kon­se­quen­tes Umwelt- und Ener­gie­ma­nage­ment schont. Als eines der zwölf Mit­glie­der des VDMA-Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Netz­werks Westfalen/Ostwestfalen emp­fing Len­ze die ande­ren Part­ner­un­ter­neh­men zum Wis­sens­trans­fer an sei­nem Stand­ort in Exter­tal. Im Fokus der Vor­trä­ge stand das Umwelt- und Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem des Unter­neh­mens, das auf kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­run­gen aus­ge­legt ist und dar­auf abzielt, Umwelt­be­las­tun­gen zu ver­mei­den. Beim Her­stel­ler beinhal­tet dies sowohl die Ener­gie­bi­lanz der Pro­duk­ti­ons­wer­ke als auch die der Pro­duk­te.

Vol­ker Bocks­kopf, Lei­ter des Umwelt­ma­nage­ments und Ver­tre­ter des Unter­neh­mens im Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Netz­werk des VDMA, stell­te den Gäs­ten die zahl­rei­chen Initia­ti­ven zum Schutz der Umwelt- und Ener­gie­res­sour­cen vor. „Wir stel­len jedes Jahr Umwelt­pro­gram­me und damit ver­bun­den kon­kre­te Umwelt­zie­le auf. Ziel ist es, die Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu ver­bes­sern. Unse­re inter­nen Stan­dards sind hoch. Jedes Jahr stel­len wir unser Enga­ge­ment auf den Prüf­stand und bewer­ten immer wie­der aufs Neue, ob wir unse­re gesetz­ten Stan­dards auch ein­hal­ten. Sechs unse­rer welt­weit acht Wer­ke sind zudem nach dem inter­na­tio­na­len Umwelt­stan­dard ISO 14001 zer­ti­fi­ziert“, betont Bocks­kopf.

Vol­ker Bocks­kopf (5.v.l.) begrüß­te die Teil­neh­mer des Ener­gie­netz­werks des VDMA.

Sabi­ne Drie­haus, bei Len­ze im Bereich Antriebs­aus­le­gung und Bera­tung tätig, beleuch­te­te in ihrem Vor­trag, wie man mit intel­li­gen­ten Antriebs­aus­le­gun­gen einen gro­ßen Bei­trag zur Errei­chung der Kli­ma­schutz­zie­le von Paris leis­ten kann. „Gro­ße Ein­spa­run­gen kön­nen mit der geeig­ne­ten Aus­wahl des Antriebs­sys­tems erzielt wer­den. Zur gut ver­ständ­li­chen Dar­stel­lung des Ener­gie­ver­brauchs und der Ein­spar­mög­lich­kei­ten gibt es in unse­rer Aus­le­gungs­soft­ware Dri­ve Solu­ti­on Desi­gner einen inte­grier­ten Ener­gie­pass. Auf die­se Wei­se lässt sich auch ermit­teln, nach wel­cher Zeit sich eine Inves­ti­ti­on in eine Antriebs­lö­sung mit bes­se­rer Ener­gie­ef­fi­zi­enz amor­ti­siert hat“, so Drie­haus.

Bei der anschlie­ßen­den Betriebs­be­sich­ti­gung erhiel­ten die Teil­neh­mer einen Ein­druck, wie das Unter­neh­men sein Umwelt- und Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem bereits in der eige­nen Pro­duk­ti­on in Exter­tal umge­setzt hat. Um noch das kleins­te Ein­spar­po­ten­zia­le in die­sem Bereich voll aus­zu­schöp­fen, geht Len­ze auch neue Wege und setzt bei­spiels­wei­se auf eige­ne soge­nann­te Ener­gie-Scouts. Als sol­che suchen Aus­zu­bil­den­de im Unter­neh­men nach Ener­gie­ein­spar­po­ten­zia­len, die geprüft und umge­setzt wer­den. Aktu­ell konn­ten die Scouts mit der Über­prü­fung von Sys­te­men, bei denen Druck­luft ver­wen­det wird, gro­ße Bei­trä­ge zur Ener­gie­ef­fi­zi­enz leis­ten.

Len­ze auf der SPS IPC Dri­ves: Hal­le 1, Stand 360