BASF hat mit AdBlue GE ein Produkt eingeführt, dessen Herstellung vollständig auf erneuerbaren Strom setzt. Im Vergleich zu herkömmlichem AdBlue werden so die prozessbedingten CO₂-Emissionen reduziert. Für die Produktion werden entlang der Wertschöpfungskette 100 Prozent des benötigten Stroms durch Grünstrom aus dem Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid ersetzt. Die Zuweisung erfolgt nach einem Massenbilanzansatz.
AdBlue GE entspricht in Qualität und Leistung vollständig herkömmlichen AdBlue‑Produkten. Anwender profitieren daher von hoher Reinheit, konstanter Motorleistung und einer effektiven Reduzierung von Stickoxiden (NOx) sowie einer geringeren Rußbildung. „Mit AdBlue GE bieten wir unseren Kunden ein Produkt, das sie direkt als Drop-in-Lösung ohne weitere Anpassungen nutzen können. Der Einsatz von Grünstrom ist hierbei ein nächster wichtiger Schritt in der Erweiterung unseres Produktportfolios“, so Frederik Keilen, Business Manager AdBlue.
Das Unternehmen führt AdBlue GE gemeinsam mit dem langjährigen Markenvertriebspartner Thommen Furler in der Schweiz ein. „BASF zeigt, dass es möglich ist, AdBlue nachhaltiger herzustellen. Darüber hinaus werden dank der Lieferung per Bahn die CO₂-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette verringert.“ sagt Thierry Zuber, COO Thommen-Furler Group, Division Mobilität. Eine schrittweise Marktausweitung in andere europäische Länder ist bereits in Vorbereitung.












