Wie erweckt man in Euro­pa Inno­va­tio­nen zum Leben? Und wie wirkt sich Big Data auf per­so­na­li­sier­te The­ra­pie- und Prä­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten aus? – Das sind Fra­gen, die wäh­rend der fei­er­li­chen Recep­ti­on zur LABVOLUTION mit Life-Sci­en­ces-Event BIOTECHNICA im Mit­tel­punkt ste­hen wer­den. Bei zwei Key­notes und einem Get-Tog­e­ther in ent­spann­ter Atmo­sphä­re tref­fen sich rund 300 gela­de­ne Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft am Abend des ers­ten Mes­se­ta­ges. Die euro­päi­sche Fach­mes­se für inno­va­ti­ve Labor­aus­stat­tung und die Opti­mie­rung von Labor-Work­flows fin­det in die­sem Jahr erst­mals vom 16. bis 18. Mai in der Hal­le 19/20 auf dem han­no­ver­schen Mes­se­ge­län­de statt.

Das Abend­pro­gramm im Saal New York des Kon­fe­renz­be­reichs der neu­en Hal­le beginnt mit den Gruß­wor­ten des Gast­ge­bers Dr. Andre­as Gruchow, Mit­glied des Vor­stands der Deut­schen Mes­se AG, und einer hoch­ran­gi­gen Ver­tre­te­rin des Lan­des Nie­der­sach­sen, Danie­la Beh­rens, Staats­se­kre­tä­rin im nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Ver­kehr. Danach fol­gen zwei Key­notes, bevor der infor­mel­le Teil des Abends beginnt.

Pro­fes­sor Dr. Hans Lehr­ach, Direk­tor und wis­sen­schaft­li­ches Mit­glied am Max-Planck-Insti­tut für mole­ku­la­re Gene­tik, spricht zum The­ma „Making unavo­ida­ble mista­kes in-sili­co: the vir­tu­al self as the basis of tru­ly per­so­na­li­sed the­ra­py and pre­ven­ti­on“. Lehr­ach ist nicht nur Direk­tor am Max-Planck-Insti­tut für mole­ku­la­re Gene­tik, son­dern auch Grün­der und Bei­rats­vor­sit­zen­der der Alacris Thera­nostics GmbH sowie Wis­sen­schaft­li­cher Direk­tor am Dah­lem Zen­trum für Genom­for­schung und Medi­zi­ni­sche Sys­tem­bio­lo­gie GmbH.

The European Style – How to bring inno­va­ti­on to life?“ – mit die­sem The­ma befasst sich der zwei­te Vor­trags­red­ner, Dr. Ing­mar Hoerr, CEO und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Cur­e­Vac AG. Wie sich Inno­va­tio­nen zum Leben erwe­cken las­sen, hat Hoerr mit sei­nem eige­nen bio­phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­men gezeigt. Cur­e­Vac hat Hoerr im Jahr 2000 zusam­men mit wei­te­ren Kol­le­gen in Tübin­gen gegrün­det. Aus­lö­ser für die Unter­neh­mens­grün­dung war eine über­ra­schen­de Ent­de­ckung wäh­rend sei­ner Pro­mo­ti­on: Die Mole­kül­klas­se mRNA zeig­te im Ver­such, dass sie – ent­ge­gen bis dahin bestehen­der Auf­fas­sun­gen – in der Lage ist, eine star­ke spe­zi­fi­sche Immun­ant­wort zu erzeu­gen. Auf Basis die­ser bedeu­ten­den Ent­de­ckung bau­ten Hoerr und sei­ne Kol­le­gen ein Unter­neh­men auf, das welt­weit füh­rend bei der Erfor­schung und Ent­wick­lung von mRNA-basier­ten Wirk­stof­fen ist. Seit Unter­neh­mens­grün­dung hat Cur­e­Vac rund 355 Mil­lio­nen Euro Kapi­tal ein­ge­wor­ben. Hoerr war zudem für das Land Baden-Würt­tem­berg Mit­glied des Rats für Inno­va­ti­on und Wett­be­werbs­fä­hig­keit und berät der­zeit die EU-Kom­mis­si­on als Mit­glied der „High Level Group of Inno­va­tors“ bei der Gestal­tung eines euro­päi­schen Rats für Inno­va­ti­on.