Auf der Pow­tech 2019 prä­sen­tier­ten Cope­ri­on und Cope­ri­on K‑Tron auf ihrem Stand Nr. 4–290 in Hal­le 4 ihre viel­fäl­ti­gen Lösun­gen für das Hand­ling von Schütt­gü­tern für unter­schied­lichs­te Pro­zess­schrit­te. Neben der wei­ter­ent­wi­ckel­ten Edel­stahl­wei­che WYK für CIP-Rei­ni­gung und der nun auch in gro­ßen Bau­grö­ßen erhält­li­chen Zel­len­rad­schleu­se ZV kön­nen sich die Besu­cher von einer Viel­zahl an Kom­po­nen­ten und Pro­duk­ten für siche­res und wirt­schaft­li­ches Schütt­gut­hand­ling von Cope­ri­on und Cope­ri­on K‑Tron über­zeu­gen.

Neue Schüttgutweiche WYK

Für die in Her­stel­lungs­ver­fah­ren ver­wen­de­ten Bau­tei­le gel­ten in vie­len Berei­chen der Lebensmittel‑, Phar­ma- und Che­mie­in­dus­trie höchs­te Anfor­de­run­gen an Hygie­ne und Rein­heit. Häu­fi­ge Pro­dukt­wech­sel und schwie­ri­ge Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten erfor­dern zudem regel­mä­ßi­ge Nass­rei­ni­gung. Kann der Auf­wand für Rei­ni­gungs­ar­bei­ten mini­miert wer­den, las­sen sich für Unter­neh­men deut­lich Zeit und Kos­ten spa­ren.

Cope­ri­on hat die­se Ent­wick­lung bereits vor über zehn Jah­ren auf­ge­grif­fen und die von der Pow­tech im Jahr 2006 mit einem Inno­va­ti­ons­preis aus­ge­zeich­ne­te Schütt­gut­wei­che WYK für Pul­ver und Gra­nu­la­te ent­wi­ckelt. Die Wei­che ermög­licht CIP-Anwen­dun­gen, die gera­de im Nah­rungs­mit­tel­be­reich die gefor­der­ten Kri­te­ri­en erfüllt. Die­se las­sen sich ganz ein­fach auf einen Nen­ner brin­gen: Die Wei­che muss nach der Nass­rei­ni­gung abso­lut sau­ber und kon­ta­mi­na­ti­ons­frei sein – ohne zusätz­li­che Demon­ta­ge und manu­el­le Rei­ni­gung. Dies spart Zeit, Auf­wand und Kos­ten, da eine manu­el­le Nach­rei­ni­gung nicht erfor­der­lich ist. Dadurch kann die WYK-Wei­che pro­blem­los auch an schlecht zugäng­li­chen Stel­len ein­ge­baut wer­den.

Cope­ri­on hat die WYK-Wei­che auf­grund der gesam­mel­ten Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckelt. Die inno­va­ti­ve Grund­funk­ti­on wur­de dabei bei­be­hal­ten: Wäh­rend der Schütt­gut­för­de­rung dich­tet der koni­sche Dreh­kör­per in der För­der­stel­lung die För­der­we­ge zuein­an­der ab. Bei der CIP-Rei­ni­gung wird der Dreh­kör­per gering­fü­gig aus dem Gehäu­se gezo­gen und von der Rei­ni­gungs­flüs­sig­keit umspült. Dar­über hin­aus wur­de die Wei­che nach den aktu­el­len EHEDG-Richt­li­ni­en (Zer­ti­fi­zie­rung EL Class I wird der­zeit durch­ge­führt) opti­miert: Cope­ri­on hat die CIP-fähi­ge För­der­rohr­ab­dich­tung neu gestal­tet und ver­bes­sert, so dass nun auch der Betrieb mit feins­ten Pul­vern mög­lich ist. Die Pneu­ma­tik-Antrie­be sind getrennt – jeweils zum Dre­hen und Zie­hen des Dreh­teils – so dass dadurch eine beid­sei­ti­ge Lage­rung mög­lich ist. Neben dem kom­pak­ten Design bie­tet die Wei­che eben­falls ein ver­bes­ser­tes Guss­de­sign mit erhöh­ter Ober­flä­chen­qua­li­tät. Alle Werk­stof­fe sind nach Ver­ord­nung (EG) Nr. 1935/2004 sowie die Dich­tungs­werk­stof­fe FDA-kon­form. Zudem sind wei­te­re Flan­sch­an­schlüs­se, z.B. nach DIN 11864, am Gehäu­se ein­fach rea­li­sier­bar.

Die Wei­che ist in den Bau­grö­ßen DN 65, 80, 100 und 125 ver­füg­bar. Optio­nal ist die sie auch als Stan­dard-Edel­stahl­wei­che ohne CIP-Rei­ni­gungs­funk­ti­on für Anwen­dun­gen ohne Nass­rei­ni­gung erhält­lich. Die Wei­che wird ab Sep­tem­ber 2019 in Euro­pa und Asi­en und vor­aus­sicht­lich ab Ende  2019 in USA ange­bo­ten.

Schleusengehäuse für Granulate und grobkörnige Produkte

Die über­ar­bei­te­te und opti­mier­te Zel­len­rad­schleu­se der ZV-Bau­rei­he von Cope­ri­on ist nun auch in den Bau­grö­ßen 400 bis 630 erhält­lich. Sie zeich­net sich im Ver­gleich zum Vor­gän­ger­mo­dell vor allem durch eine gerin­ge­re Korn­zer­stö­rung im Betrieb aus. Cope­ri­on hat den Zulauf­quer­schnitt mit zusätz­li­chen Gra­nu­lat­dä­chern an den Abweis­flä­chen ver­grö­ßert. Hier­durch ergibt sich eine Stei­ge­rung der Durch­satz­leis­tun­gen um bis zu 20%.

Auch die Geräusch­ent­wick­lung der Leck­gas­ent­span­nung, wel­che bei Hoch­druck­schleu­sen (bis 3,5 bar Dif­fe­renz­druck) die Haupt­schall­quel­le ist, wur­de durch eine neue Gestal­tung der Ent­span­nungs­öff­nung deut­lich redu­ziert. Zusätz­lich hat Cope­ri­on den Über­gang der läng­li­chen Öff­nung zu einem Rohr­an­schluss im Guss inte­griert. Neben der Redu­zie­rung des ent­ste­hen­den Schalls ent­fällt damit ein eben­falls erfor­der­li­ches Über­gangs­stück. Zudem ver­fügt die Schleu­se ZV nun über einen Rohr­an­schluss nach Norm.