Besonders in molekularbiologischen oder forensischen Laboren müssen regelmäßig Flüssigkeiten transferiert werden, ohne dass die jeweilige Probe durch fremde DNA, DNase, RNase oder PCR-Inhibitoren kontaminiert wird. Da dies sonst zu fehlerhaften Analysen oder Testergebnissen führen kann, werden höchste Anforderungen an die Reinheit der verwendeten Werkzeuge gestellt. Im Laboralltag sind jedoch bis zu 100 Proben pro Stunde keine Seltenheit, bei denen eine Wiederaufbereitung und vollständige Reinigung nicht möglich ist. Daher ist auf Grundlage der Reinheit in vielen Laboren ein schneller und gleichzeitig hygienischer Prozess nur mit Pipettenspitzen auf Einwegbasis zu erreichen. Dies erzeugt allerdings ein deutlich erhöhtes Abfallvolumen durch die Verwendung dieses Verbrauchsmaterials. Das trägt nicht unwesentlich zum weggeworfenen Plastik von etwa 5,5 Millionen Tonnen allein in Life-Science-Laboren anfällt. Diesem Problem wirkt das ökologische und effiziente Verpackungssystem für Pipettenspitzen von Sarstedt entgegen. Dank des flexiblen Refill-Systems können Filterspitzen auch im hektischen Laboralltag hygienisch und ressourcensparend nachgefüllt werden.

Pipettieren zählt zu den zentralen Elementen in jedem Labor, denn nur so können die Flüssigkeiten einer Probe steril und ohne molekularbiologische Kontaminationen transferiert werden. Daher werden gerade für Pipettenspitzen höchste Anforderungen an deren Präzision und Reinheit gestellt. Aus hygienischen Gründen kommen mittlerweile vorwiegend Einweg-Pipettenspitzen zum Einsatz. Um hierbei den ökologischen Fußabdruck zu verringern und einen nachhaltigen Umgang mit den verwendeten Kunststoffen im Laboralltag zu unterstützen, bietet Sarstedt zusätzlich zu seinem ökologischen Refill-System einen komfortablen Recycling-Service an. Die sortenreinen Kunststoffe lassen sich somit sinnvoll und hygienisch in den Prozesskreislauf zurückführen – Entsorgungskosten werden reduziert. Für das Recycling werden die leeren Trays an das Unternehmen zurückgeschickt. Das eingeschickte Material wird daraufhin eingeschmolzen und anschließend für neue Verpackungen verwendet. Auf diese Weise fördert Sarstedt einen verantwortungsvollen Umgang mit Polypropylen – auch bei Verbrauchsmaterialien mit hohem Durchsatz.