Mit Sinec NMS bringt Siemens ein leistungsstarkes und zukunftssicheres Netzwerk-Management-System (NMS) auf den Markt. Damit können Anwender die wachsenden Ansprüche an industrielle Kommunikationsnetzwerke wie den steigendenden Vernetzungsgrad sowie die größere Datenmenge und Komplexität von Netzwerkstrukturen bewältigen. Mit der Software lassen sich dabei Netzwerke von 50 bis 12.500 Teilnehmern zentral und rund um die Uhr überwachen, verwalten und konfigurieren. Das ermöglicht eine vorausschauende Planung und schnelle Reaktionszeit, um mögliche Ausfälle vorzubeugen und so die Produktivität zu erhöhen. Die Software ist für branchenübergreifend für Anwender aller Industrien geeignet.

Sinec NMS schafft höchste Transparenz über die komplette Architektur des industriellen Netzwerkes. Neue Komponenten lassen sich einfach ins Netzwerk integrieren und bestehende Geräte kontinuierlich konfigurieren und warten. Die Konfiguration der Netzwerkkomponenten erfolgt dabei regelbasiert, also ausgehend von definierten Regeln (sog. „Policies“), die übergreifend auf eine bestimmte Auswahl an Komponenten angewendet werden. So können Anwender beispielsweise komfortabel die Passwörter für den Zugriff auf die Geräte verändern. Besonders bei großen Netzwerken mit einer hohen Anzahl an Geräten spart man dabei enorm Zeit bei der Konfiguration von Netzwerkteilnehmern und bei der Fehlersuche.

Sinec NMS ist aufgrund seines verteilten Ansatzes einfach und flexibel auf die Bedürfnisse an unterschiedlichste Anlagennetzwerke anpassbar. Zum Management großer Netzwerke ist das System in die zwei Ebenen Control und Operation aufgeteilt. Control ist die zentrale Instanz in Sinec NMS, die übersichtlich und schnell den Gesamtstatus des Netzwerkes anzeigt. Zudem werden hier die Operations verwaltet. Diese wiederum sind im Netzwerk verteilt und setzen die Konfigurationsvorgaben aus dem Control auf alle Geräte um.

Als modernes Netzwerk-Management-System (NMS) umfasst Sinec NMS alle fünf von der ISO (International Organization for Standardization) definierten Eckpfeiler des sogenannten FCAPS-Modells. Erstens „Fault Management“, für eine einfache und schnelle Fehlerlokalisierung. Zweitens „Configuration Management“ für Zeit- und Aufwandsersparnis durch zentrale Konfiguration und Wartung des gesamten Netzwerkes. Drittens „Accounting Management“ für Sicherheit durch Prüfung des Netzwerkes und zuverlässige Dokumentation der Ereignisse. Viertens „Performance Management“ für Flexibilität durch Netzwerkoptimierung, Transparenz durch Statistikerstellung sowie hohe Verfügbarkeit durch permanente Überwachung des Netzwerkes. Fünftens „Security Management“ für erhöhte Netzwerksicherheit.