Endress+Hauser hat über 10,4 Mil­lio­nen Euro in ein neu­es und moder­nes Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­de am Stand­ort Nes­sel­wang inves­tiert. Auf 4.800 Qua­drat­me­tern sind neue Pro­duk­ti­ons­flä­chen, Büros sowie Tech­nik- und Sozi­al­räu­me ent­stan­den. Mit der Flä­chen­er­wei­te­rung inves­tiert die Grup­pe in nach­hal­ti­ges Wachs­tum.

Die stei­gen­de Nach­fra­ge nach inno­va­ti­ver Tem­pe­ra­tur­mess­tech­nik und Sys­tem­pro­duk­ten sowie die Ein­füh­rung neu­er Pro­dukt­li­ni­en mach­ten die Erwei­te­rung not­wen­dig. „Wir inves­tie­ren bestän­dig in unse­re Kom­pe­tenz­zen­tren, um über­zeu­gen­de Lösun­gen für unse­re Kun­den zu ent­wi­ckeln und effi­zi­ent pro­du­zie­ren zu kön­nen“, sag­te Mat­thi­as Alten­dorf, CEO der Endress+Hauser Grup­pe wäh­rend der Eröff­nungs­re­de am Frei­tag, 26. Okto­ber 2018, vor Gäs­ten aus Poli­tik und Wirt­schaft sowie Mit­ar­bei­ten­den.

Die Tem­pe­ra­tur ist in vie­len Pro­zes­sen ein Mess­pa­ra­me­ter mit gro­ßem Ein­fluss auf die Pro­dukt­qua­li­tät. „Wir wer­den unser Port­fo­lio an Tem­pe­ra­tur- und Sys­tem­pro­duk­ten wei­ter aus­bau­en und ver­voll­stän­di­gen, um unse­re Kun­den auch in Zukunft opti­mal bedie­nen zu kön­nen. Hier­zu benö­ti­gen wir zusätz­li­che Flä­chen für For­schung und Ent­wick­lung, Pro­duk­ti­on, Logis­tik und Qua­li­täts­si­che­rung. Die­sen Platz haben wir mit dem Neu­bau geschaf­fen“, sag­te Harald Hertweck, Geschäfts­füh­rer des Endress+Hauser Kom­pe­tenz­zen­trums für Tem­pe­ra­tur­mess­tech­nik.

Nachhaltige Erweiterung

Der moder­ne Neu­bau ist ein ech­ter Hin­gu­cker und über­zeugt mit intel­li­gen­ter Archi­tek­tur: Schräg abfal­len­de Fas­sa­den bie­ten Son­nen­schutz; gro­ße Glas­fron­ten las­sen viel Licht ins Inne­re. Dar­über hin­aus liegt dem neu­en Gebäu­de ein nach­hal­ti­ges Ener­gie­kon­zept zugrun­de: Der Strom aus der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, die auf dem Dach des Gebäu­des instal­liert ist, deckt voll­stän­dig die Grund­last der Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se. E‑Bike-Strom­la­de­stel­len unter­strei­chen zudem den Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ken.

Gemein­sam mit dem Bau des Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­des wur­den auch Pro­duk­ti­ons- und Logis­tik­pro­zes­se opti­miert. Die Betriebs­ab­läu­fe wur­den nach den „Lean Prin­zi­pi­en“ und dem „One Pie­ce Flow“ Ansatz struk­tu­riert. Dies ermög­licht es, die Eigen­ver­ant­wor­tung der Mit­ar­bei­ter zu stär­ken, die Pro­duk­ti­ons­fle­xi­bi­li­tät zu erhö­hen sowie die Kapa­zi­tä­ten von Maschi­nen und Betriebs­mit­teln opti­mal ein­zu­set­zen.

Das Kompetenzzentrum für Temperaturmesstechnik und Systemprodukte

Endress+Hauser Wet­zer, das Kom­pe­tenz­zen­trum der Fir­men­grup­pe für Tem­pe­ra­tur­mess­tech­nik und Sys­tem­pro­duk­te, pro­du­ziert am Haupt­sitz in Nes­sel­wang sowie an fünf wei­te­ren Stand­or­ten: Pes­sa­no (Ita­li­en), Green­wood (USA), Suzhou (Chi­na), Auran­g­a­bad (Indi­en) und Benoni (Süd­afri­ka). Für das welt­weit ers­te selbst­ka­li­brie­ren­de Ther­mo­me­ter iTHERM Trust­Sens wur­de das Unter­neh­men in die­sem Jahr gleich mehr­mals aus­ge­zeich­net: Nach Prei­sen in Frank­reich (Mes­u­res, CFIA) und Tsche­chi­en (Zla­tý Amper) erhielt Endress+Hauser auf der Han­no­ver Mes­se den renom­mier­ten Indus­trie­preis Her­mes Award sowie auf der Mes­se Sensor+Test in Nürn­berg den AMA Inno­va­ti­ons­preis.