Viele Pulver, Granulate und andere Schüttgüter werden in 5- bis 25-Kilogramm-Säcken verpackt und geliefert, die das Personal in verschiedenen Phasen des Prozesses öffnen und entleeren muss. Es liegt auf der Hand, dass diese Arbeitsschritte bei toxischen Produkten mit besonderem Augenmerk auf die Arbeitssicherheit des Bedieners und des Umweltschutzes durchgeführt werden müssen. Aber auch bei ungiftigen Produkten soll der Arbeitnehmer keinen Stäuben ausgesetzt werden, die sich im Laufe der Zeit negativ auf seine Gesundheit auswirken könnten.

Aus diesem Grund hat Gericke ein Sortiment von Sackentleerstationen für verschiedene Branchen entwickelt. Diese Stationen sind so konzipiert, dass der Bediener den Sack einfach und ergonomisch in den Entleerungsbereich bringen kann. Halbautomatische Sacköffnungssysteme erhöhen zusätzlich die Ergonomie und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Zugangsklappe wird nach oben geschwenkt und wird von Teleskop-Gasfedern sicher gehalten. Beim Öffnen schaltet die Steuerung eine Absaugung für den Feinstaub ein, der beim Entleeren der Säcke entweichen kann. Es besteht die Möglichkeit, die Stationen mit einer Auffangvorrichtung für die entleerten Säcke auszustatten.

Die Gericke-Sackschütten können einfach mit anderen Geräten, wie zum Beipsiel Knollenauflösern, Zellenradschleusen, Zentrifugalsieben oder Förderanlagen kombiniert und integriert werden. Auch die Kombination mit Big-Bag-Stationen ist möglich und erhöht die Flexibilität. Der Zugang zu sich bewegenden oder rotierenden Nachfolgemaschinen wird durch ein Schutzgitter verhindert. Die Sackkippstationen sind auch in Ausführungen erhältlich, die für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert und zugelassen sind, um jegliche Gefahr von Staubexplosionen zu vermeiden. Ebenso ergänzen Isolatoren mit Sackschütten für Aktivstoffe das Sortiment.