Wolf­ram Die­ner (54) hat zum 1. Okto­ber 2018 sei­ne Tätig­keit als ope­ra­ti­ver Geschäfts­füh­rer bei der Mes­se Düs­sel­dorf GmbH auf­ge­nom­men; mit der A+A fällt das inter­na­tio­nal größ­te Fach­fo­rum für Per­sön­li­chen Schutz, Betrieb­li­che Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit in sei­nen Ver­ant­wor­tungs­be­reich. Seit ihrem Start im Jahr 1954 trägt die A+A dazu bei, die Auf­merk­sam­keit für die The­men Arbeits­schutz und betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­rung welt­weit zu stär­ken. Die­ner freut sich auf sei­ne Auf­ga­ben: „Nach span­nen­den und erfolg­rei­chen Jah­ren bei ver­schie­de­nen Mes­se­ver­an­stal­tern und einer län­ge­ren Zeit im asia­ti­schen Raum, steht nun die nächs­te Her­aus­for­de­rung für mich an – nicht nur, was die Band­brei­te mei­nes ver­ant­wor­te­ten Mes­se­port­fo­li­os in Düs­sel­dorf angeht. Das Unter­neh­men zählt zu den erfolg­reichs­ten, soli­des­ten und inter­na­tio­nals­ten Mes­se­ge­sell­schaf­ten der Welt und ich freue mich dar­auf, an sei­nem Erfolg mit­zu­wir­ken“.

Fra­ge: In die­sen Tagen beginnt die Hal­len­pla­nung zur A+A 2019. Wie stellt sich die Reso­nanz der Fir­men aus der Bran­che dar?

Die­ner: Äußerst erfreu­lich – im Markt gibt es ein sehr gro­ßes Inter­es­se an der Mes­se­teil­nah­me. Vie­le Fir­men, die sich schon seit Jah­ren an der A+A betei­li­gen, wol­len erneut dabei sein und teil­wei­se sogar ihre Aus­stel­lungs­flä­che ver­grö­ßern. Und eine beacht­li­che Anzahl von Unter­neh­men, die bis­lang noch nicht ver­tre­ten waren, möch­ten für den kom­men­den Novem­ber erst­mals einen Stand buchen. Da ist es sehr von Vor­teil, dass wir das Flä­chen­an­ge­bot im Ver­gleich zur Vor­ver­an­stal­tung erwei­tern kön­nen und somit für die The­men­ge­bie­te Gesund­heit bei der Arbeit und Betrieb­li­che Sicher­heit wie auch für Cor­po­ra­te Fashion zusätz­li­che Kapa­zi­tä­ten zur Ver­fü­gung haben.

Kurz gesagt ist heu­te bereits sicher, dass zur A+A 2019 wie­der die gesam­te Welt der siche­ren und gesun­den Arbeit in Düs­sel­dorf zu fin­den sein wird und die Mes­se natio­nal wie inter­na­tio­nal den kom­plet­ten Über­blick über die neu­es­ten Trends und Pro­duk­te bie­tet.

Die A+A 2019 wird erst­mals die dann gera­de fer­tig­ge­stell­te mul­ti­funk­tio­na­le Hal­le 1 bele­gen, die über den neu­en Ein­gang Süd zu errei­chen ist. Wie wirkt sich die­se neue Kon­stel­la­ti­on aus, wel­che Berei­che wer­den hier zu fin­den sein?

Ins­ge­samt führt die neue Hal­len­kon­stel­la­ti­on dazu, dass wir für die genann­ten Berei­che zusätz­li­che Flä­chen­ka­pa­zi­tä­ten schaf­fen und somit end­lich zahl­rei­che Wün­sche von Stamm­aus­stel­lern nach Erwei­te­rung ihrer Aus­stel­lungs­flä­che erfül­len kön­nen. Die Hal­le 1 wird vor allem den Fir­men aus dem PSA-Bereich zur Ver­fü­gung ste­hen – hier wer­den ganz sicher neue Aus­stel­ler zu fin­den sein und zudem ver­grö­ßer­te Stand­flä­chen von Unter­neh­men, die schon län­ger dabei sind. Die Hal­le 7.0 wird dem Bereich Betrieb­li­che Sicher­heit zusätz­lich ange­glie­dert, so dass sich auch dafür wei­te­re Mög­lich­kei­ten eröff­nen.

Wir rech­nen fest damit, dass sich 2019 erst­mals mehr als 2.000 Aus­stel­ler auf der A+A prä­sen­tie­ren wer­den, das gesam­te Ange­bot erstreckt sich über zehn statt wie bis­her über neun Mes­se­hal­len.

Bei der A+A in Düs­sel­dorf prä­sen­tie­ren die Aus­stel­ler inno­va­ti­ve, zukunfts­wei­sen­de Ide­en eben­so wie bewähr­te, aktua­li­sier­te Ent­wick­lun­gen. Gibt es dar­über hin­aus ergän­zen­de Ange­bo­te, die die Fach­be­su­cher über Neu­hei­ten in der Bran­che infor­mie­ren?

Da kann ich nur eini­ge anspre­chen, denn ergän­zend zum Ange­bot der Aus­stel­ler wird es in der Tat wie­der vie­le span­nend insze­nier­te, infor­ma­ti­ve Live-The­men geben. Wie z.B. die High­light-Rou­te zur Zukunft der Arbeit. Hier geht es um inno­va­ti­ve Lösun­gen für die anste­hen­den Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­welt, die sich im Zuge der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung aller Berei­che ent­wi­ckeln. Quer durch die Hal­len zei­gen nam­haf­te Aus­stel­ler u.a. smar­te Lösun­gen für Per­sön­li­chen Schutz, stel­len aber auch neue Arbeits­platz­kon­zep­te, neue Ide­en für Arbeits­struk­tu­ren und digi­ta­le Anwen­dun­gen vom Pro­to­typ bis zum Seri­en­pro­dukt vor.

Pre­mie­re bei der A+A 2019 wird die inter­na­tio­na­le Start-up Zone haben, das Aus­stel­lungs­an­ge­bot rich­tet sich an Fir­men, die weni­ger als fünf Jah­re am Markt sind, weni­ger als 5 Mio. Euro Jah­res­um­satz oder Bilanz­sum­me machen und weni­ger als 20 Mit­ar­bei­ter haben. Zudem kön­nen deut­sche Aus­stel­ler erneut in den Genuss des Pro­gramms des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi) zur För­de­rung der Mes­se­teil­nah­me jun­ger inno­va­ti­ver Unter­neh­men kom­men; Infor­ma­tio­nen dazu gibt es u.a. auf der web­site der A+A 2019, www.aplusa.de. Bei­de Ange­bo­te bie­ten eine unkom­pli­zier­te, kos­ten­güns­ti­ge Mög­lich­keit der Mes­se­teil­nah­me und die gro­ße Chan­ce, neue Ide­en zur Siche­rung der Arbeits­kraft bekannt zu machen und ent­spre­chen­de Inves­to­ren zu fin­den. Ob Gesund­heits-App, VR-Bril­le oder High­tech-Tex­ti­li­en, den The­men sind kei­ne Gren­zen gesetzt. Uns als Mes­se ist es wich­tig, das Ange­bot der A+A durch neue Ide­en zu berei­chern, des­we­gen för­dern wir die­sen Aus­tausch von inter­na­tio­na­len Bran­chen-New­co­mern mit Exper­ten aus der Wirt­schaft, For­schung und Poli­tik.

Was bie­tet das Rah­men­pro­gramm der A+A 2019 dar­über hin­aus?

An ers­ter Stel­le ist hier natür­lich der A+A‑Kongress zu nen­nen, die füh­ren­de Gemein­schafts­ver­an­stal­tung des Arbeits­schut­zes in Deutsch­land. Das Pro­gramm wird der­zeit erar­bei­tet, im Mit­tel­punkt ste­hen u.a. die The­men

  • Zukunft der Arbeit
  • Arbeits­schutz­po­li­tik: natio­nal und inter­na­tio­nal
  • Tech­nik und Arbeits­schutz­recht
  • Gesund­heit bei der Arbeit – Kom­pe­ten­zen, Ver­hal­ten, Res­sour­cen
  • Neue Arbeits­mit­tel und Arbeits­ver­fah­ren

Dane­ben gibt es eine Fül­le von Son­der­schau­en und Büh­nen in den Hal­len, wie es die A+A‑Besucher seit lan­gem gewohnt sind und inten­siv nut­zen. Daher nur der Hin­weis auf zwei neue Ver­an­stal­tun­gen, mit denen wir unser Ange­bot für Ret­tungs­kräf­te, Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Feu­er­weh­ren deut­lich aus­bau­en:

Am Mes­se-Mitt­woch, also dem 6. Novem­ber 2019, wird sich eine Kon­fe­renz spe­zi­ell dem „Eigen­schutz der Ret­tungs­kräf­te“ – so auch der Kon­fe­renz-Titel – wid­men. Ein zwei­tes neu­es Tagungs­an­ge­bot rich­tet sich an pro­fes­sio­nel­le Anwen­der von Atem­schutz­ge­rä­ten. Unter dem Titel „Atem­schutz und Ein­satz­stel­len­hy­gie­ne“ geht es um die Pro­ble­ma­tik von toxi­schen und kar­zi­no­ge­nen Stof­fen, denen Feu­er­wehr­leu­te bei ihren Ein­sät­zen oft aus­ge­setzt sind. In Zusam­men­ar­beit mit den Feu­er­weh­ren Düs­sel­dorf und Ber­lin sowie der Ham­bur­ger Feu­er­krebs gUG – Gesell­schaft zur För­de­rung und nach­hal­ti­gen Ver­bes­se­rung der Gesund­heits- und Arbeits­be­din­gun­gen für Feu­er­wehr­leu­te – wer­den Lösun­gen für die­se Pro­ble­ma­tik vor­ge­stellt.

Mit ihrem umfang­rei­chen Ange­bot schafft die A+A 2019 erneut die inter­na­tio­nal bedeu­tends­te Platt­form für alle The­men, Pro­duk­te und Ide­en, die dazu bei­tra­gen, dass die Men­schen mor­gen siche­rer, gesün­der und effi­zi­en­ter arbei­ten kön­nen. In einer Arbeits­welt, die sich so schnell ver­än­dert wie nie zuvor.