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Baustellenmanagement im Anlagenbau – von der Montage-Planung bis zur Fertigstellung

16. Juni17. Juni

€1220 – €1350
Baustellenmanagement im Anlagenbau – von der Montage-Planung bis zur Fertigstellung Haus der Technik

In dem Seminar werden anfangs die grundlegenden Zusammenhänge und Einflüsse der unterschiedlichen Gewerke (Bau, Stahlbau, Ausrüstungsmontage, Rohrleitungen, Isolierung, Anstrich, Elektrotechnik und Instrumentierung) untereinander aufgezeigt.

Die Teilnehmer lernen anhand von Beispielen, dass die effektive Planung der Baustelle und deren Abläufe die Grundlage für eine zielgerichtete Steuerung bildet. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Gewerke untereinander sowie der Einfluss aus dem Engineering, der Beschaffung und der Inbetriebnahme. Die Teilnehmer erkennen die Notwendigkeit einer Detailplanung und lernen mittels Kennzahlen Abläufe zu planen und zu steuern.

Sie lernen, die Steuerung der Baustelle zum Teil als Abweichungsmanagement zu verstehen. Die frühzeitige Feststellung und die zeitnahe Interpretation der Abweichung werden als die wesentliche Voraussetzung für eine optimierte Steuerung verstanden. Zielgerichtetes Einleiten von korrigierenden Maßnahmen ist das Schlüsselelement zur Optimierung von Kosten und Terminen.

Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, Abläufe von nationalen und internationalen Baustellen mit zu planen und mit zu verantworten. Die Teilnehmer erkennen, dass mittels effektiver Planung der Baustelle und deren Abläufe das Projektergebnis verbessert werden kann.

Darüber hinaus werden Fragen behandelt:

  • Wie Bau und Montage relevante Punkte bereits im Engineering umgesetzt werden können?
  • Wie die Verfügbarkeiten von Ressourcen die Bau- und Montageabläufe mitbestimmen?
  • Warum eine effektive Planung der Baustellenabläufe die Grundlage einer erfolgreichen Steuerung bildet?
  • Wie Sie mittels Kennzahlensysteme die Bau und Montage planen und steuern können?
  • Wie eine effektive Baustellenorganisation aufgesetzt wird?
  • Wie Störungen im Bauablauf frühzeitig erkannt und kompensiert werden können?
  • Durch Früherkennung von Abweichungen die Grundlage für Claims minimieren.

Zum Thema

Die Herausforderung im nationalen und internationalen Anlagenbau ist die Komplexität und Vielseitigkeit der Projekte. Neben der hohen Ingenieuerkunst sind vor allem die Abwicklungskompetenzen von größter Bedeutung.

Alleine die Kosten für die Errichtung einer verfahrenstechnischen Anlage können zwischen 35 und 50% der gesamten Investitionssumme des Betreibers betragen. Bau- und Montagezeiträume von 2 Jahren und länger sind dabei nicht die Seltenheit.

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich dieses zweitägige Seminar mit der Planung, also der Vorbereitung des Baus und der Montage von verfahrenstechnischen Anlagen. Des Weiteren soll verdeutlicht werden, dass durch eine effektive Planung der Baustelle und deren Abläufe das Projektergebnis verbessert werden kann.

Durch die Früherkennung von Abweichungen und gezieltes Einleiten korrigierender Maßnahmen lassen sich somit die Anspruchsgrundlagen für Claims von Nachunternehmern minimieren.

Programm

1. Tag, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bau und Montage im Anlagenbau

  • Anforderungen an den Anlagenbauer
  • Betätigungsfelder im Anlagenbau, Neubau, Modernisierung und Erweiterung
  • EPC Verantwortung: Risiken auf der Baustelle sind nicht Baustellenrisiken sondern Projektrisiken

Grundlagen und Besonderheiten der Bau- und Montagegewerke

  • Wie beeinflussen sich die einzelnen Gewerke untereinander?
  • Wichtige Einflussfaktoren bei der Ausrüstungsmontage
  • Der Rohrleitungsbau als Schlüsselgewerk im Anlagenbau

Aufgaben des Baustellenmanagement in der Vorbereitungsphase

  • Machbarkeitsuntersuchungen und Konzepte aus Sicht der Bau und Montage
  • Wie wird die gesamte Projektabwicklung durch Bau und Montage beeinflusst?
  • Erarbeitung eines Subunternehmerkonzeptes
  • Kennzahlen als Planungsinstrument

2. Tag, 09:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Bau- und Montagekonzept

  • Constructability-Untersuchungen und deren Umsetzung (Key to build)
  • Ressourcenermittlung und Ressourceneinsatz
  • Ablaufkonzept und -planung
  • Montagegerechte Terminplanung (Construction Driven)

Organisation der Baustelle

  • Aufgaben und Verantwortungen innerhalb der Baustellenorganisation
  • Die Notwendigkeit einer gezielten Berichtserstattung
  • Der Überwachungsprozess: Ein iterative Soll-Ist-Vergleich
  • Kennzahlen als Steuerungsinstrument und zeitnahe Ermittlung des Baufortschritts

Abweichungsmanagement auf der Baustelle

  • Ermittlung und Erkennung von Abweichungen
  • Interpretation und kategorisieren erkannter Abweichungen
  • Entscheidungsprozesse sowie Entscheidungskriterien
  • Einleiten und Umsetzen korrigierender Maßnahmen

Ablaufschemata, Fallbeispiele und Übungen

Zielsetzung

Die Teilnehmer lernen, eine Baustelle und deren Abläufe mittels Kennzahlen effektiv zu planen und zu steuern, und bei Abweichungen zielgerichtet einzugreifen.

Teilnehmerkreis

Techniker und Ingenieure aus dem Projektgeschäft, Bau- und Montageleiter, Überwachungspersonal sowie deren Führungsnachwuchskräfte, Bau- und Montageplaner von Anlagenbauer und Betreibern, die in der Welt verfahrenstechnischer Anlagen der Chemischen und Petrochemischen Industrie, der Nahrungs- und Genussmittelherstellung sowie der Pharmaindustrie in den Bau oder Umbau von Anlagen involviert sind.

Weiterführende Links zu “Baustellenmanagement im Anlagenbau – von der Montage-Planung bis zur Fertigstellung”

Veranstaltungsort

Haus der Technik Essen
Hollestr. 1
Essen, 45127 Deutschland
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Telefon:
+49 (0) 201 1803 1
Website:
http://www.hdt-essen.de

Veranstalter

Haus der Technik
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