
Grundlagen der Siebklassierung verstehen — Siebprozesse optimieren
Pulverförmige Rohstoffe und Schüttgüter weisen aufgrund ihrer inhomogenen Struktur besondere Anforderungen an Sieb- und Sortierprozesse auf. Um geeignete Lösungen für spezifische Siebaufgaben zu finden, bestehende Prozesse zu optimieren und die Siebergebnisse fundiert bewerten zu können, ist umfassendes Know-how über moderne Siebverfahren, Sortiertechniken und Analysemethoden erforderlich.
Faktoren wie Korngröße, Korngrößenverteilung, Partikelform sowie die Oberflächenbeschaffenheit des Materials beeinflussen den Siebvorgang maßgeblich. In der Praxis sind zudem Herausforderungen wie das Verstopfen von Siebmaschinen, der Verschleiß der Siebflächen oder die variierenden Eigenschaften des Siebguts zu berücksichtigen. Für besonders feine Trennungen (≤ 90 μm) stellt die Ultraschallsiebung eine leistungsfähige Alternative dar. Zur Beurteilung der Fraktionierqualität spielt die Auswahl und Beschaffenheit des Siebgewebes eine entscheidende Rolle.
Im eintägigen HDT-Seminar „Sieben und Siebmaschinen“ erhalten die Teilnehmenden fundiertes verfahrens- und maschinentechnisches Wissen. Sie lernen die Vor- und Nachteile verschiedener Klassierverfahren kennen und erfahren, wie Sie dieses Wissen gezielt zur Optimierung Ihrer eigenen Prozesse einsetzen können.