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Wer sich für Jobs in der Prozesstechnik inter­es­siert, erwirbt die erfor­der­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen in der Regel durch ein inge­nieur­wis­sen­schaft­li­ches Stu­di­um. Grund­vor­aus­set­zun­gen dafür sind gute Kennt­nis­se in der Mathe­ma­tik und ein Inter­es­se an tech­ni­schen Zusam­men­hän­gen. Die­se Inhal­te wer­den wäh­rend des Stu­di­ums ver­mit­telt und ers­te prak­ti­sche Erfah­run­gen gesam­melt. Hier­für gibt es in der Regel stu­di­en­be­glei­ten­de Prak­ti­ka. Die­se erset­zen in den Semes­ter­fe­ri­en die Haus­ar­bei­ten. Da die tat­säch­li­che Anwen­dung des Gelern­ten für Jobs in der Prozesstechnik ent­schei­dend ist, kann es im Ver­lauf des Hoch­schul­stu­di­ums bis zu drei Prak­ti­ka geben.

An vie­len Hoch­schu­len wer­den Stu­di­en­gän­ge ange­bo­ten, die die Pro­zess- und Ver­fah­rens­tech­nik mit der Ener­gie­tech­nik ver­bin­den. Die­se Zusam­men­le­gung ist inso­fern nahe­lie­gend, als Berech­nun­gen aus die­sem Gebiet jeder­zeit die Grund­la­ge der Arbeit bil­den. Wer sich für einen kom­bi­nier­ten Stu­di­en­gang ent­schei­det, darf sich bei der spä­te­ren Suche nach Jobs in der Prozesstechnik bes­se­re Chan­cen aus­rech­nen. Außer­dem besteht die Mög­lich­keit, ein Dua­les Stu­di­um zu absol­vie­ren. Hier wer­den theo­re­ti­sche Kennt­nis­se der Ver­fah­rens- und Ener­gie­tech­nik ver­mit­telt, par­al­lel dazu fin­det die prak­ti­sche Aus­bil­dung in einem Betrieb statt. Häu­fig spricht man in die­sem Zusam­men­hang von einer ganz­heit­li­chen Aus­bil­dung für tech­ni­sche Beru­fe.

Die meis­ten Jobs in der Prozesstechnik ste­hen den Bewer­bern bei grö­ße­ren Unter­neh­men aus der ver­ar­bei­ten­den und pro­du­zie­ren­den Indus­trie zur Ver­fü­gung. Hier brin­gen sie ihr Kön­nen zumeist direkt in der Pro­duk­ti­on ein und sor­gen etwa dafür, dass neue Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe ein­ge­lei­tet und zuver­läs­sig umge­setzt wer­den. In die­sem Bereich kommt ihnen beson­ders zugu­te, dass sie wäh­rend des Stu­di­ums sowohl natur­wis­sen­schaft­li­che als auch tech­ni­sche Kennt­nis­se erwor­ben haben. Dadurch sind sie viel­sei­tig ein­setz­bar und betei­li­gen sich an der Erstel­lung von Kon­zep­ten oder der Über­wa­chung der Pro­duk­ti­on.

Bei die­sen Jobs in der Prozesstechnik ste­hen die tech­ni­sche Pla­nung und die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­che Umset­zung im Vor­der­grund. Gleich­zei­tig gehö­ren des­halb Tätig­kei­ten aus dem Anla­gen- und Maschi­nen­bau zu den Auf­ga­ben der Inge­nieu­re. Bei vie­len Jobs in der Prozesstechnik set­zen sich die Fach­kräf­te jedoch auch mit dem Maß­stab der Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se aus­ein­an­der. Zu die­sem Zweck mana­gen und ver­wal­ten sie die Pro­duk­ti­on vor dem Hin­ter­grund der tech­ni­schen Mach­bar­keit, um ein grö­ße­res Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men zu rea­li­sie­ren. Ver­ges­sen soll­ten Arbeit­neh­mer außer­dem nicht, dass bei Jobs in der Prozesstechnik ein hohes Maß an abs­trak­tem Den­ken gefragt ist. Für die Erstel­lung neu­er Kon­zep­te, die die Abläu­fe opti­mie­ren, ist die­se Fähig­keit ent­schei­dend. Die Vor- und Nach­tei­le müs­sen eben­so bedacht wer­den wie die Umsetz­bar­keit.

Meist tra­gen Arbeit­neh­mer mit Jobs in der Prozesstechnik die Ver­ant­wor­tung für die Pro­duk­ti­on. Dafür arbei­ten sie zum Bei­spiel eng mit Che­mi­kern oder Inge­nieu­ren ande­rer Fach­rich­tun­gen zusam­men und behal­ten zugleich die Gesamt­heit der Abläu­fe im Blick. Die­ser Vor­teil kann aber auch zu man­chen Schwie­rig­kei­ten füh­ren. Pro­zess­tech­ni­ker sind in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen tätig und arbei­ten eng mit ande­ren Bran­chen und tech­ni­schen Beru­fen zusam­men. Dabei müs­sen sie sich schnell auf neue Pro­jek­te ein­stel­len und sich in unbe­kann­te Fach­ge­bie­te ein­ar­bei­ten. Stän­di­ge Wei­ter­bil­dun­gen und das Ken­nen­ler­nen neu­er Pro­zess­tech­ni­ken zäh­len daher zu den wich­tigs­ten Arbeits­in­hal­ten.

Inter­es­sant ist, dass die Ein­satz­ge­bie­te bei den Jobs in der Prozesstechnik auf Step­Stone sehr viel­fäl­tig sind. Arbeits­su­chen­den bie­ten sich in zahl­rei­chen unter­schied­li­chen Bran­chen Stel­len­an­ge­bo­te, sodass sie ihre Kar­rie­re in vie­le Rich­tun­gen vor­an­trei­ben kön­nen. Neben der Indus­trie sind Pro­zess­tech­ni­ker auch in der Wirt­schaft gefragt. Hier neh­men sie häu­fig eine bera­ten­de Funk­ti­on ein. Das tech­ni­sche Arbei­ten rückt etwas in den Hin­ter­grund, die Aus­ar­bei­tung neu­er Kon­zep­te ist in die­sen Jobs in der Prozesstechnik wich­ti­ger.