onlineimageresize_com_2013_Fabrik2013Plastics for lon­ger life” – unter die­sem Leit­spruch ist die igus GmbH als füh­ren­der Her­stel­ler im Bereich Ener­gie­ket­ten und Poly­mer-Gleit­la­ger welt­weit aktiv. Dahin­ter steckt der eige­ne Anspruch bei Kun­den tech­ni­sche Ver­bes­se­rung zu erzie­len, War­tungs­ar­bei­ten zu redu­zie­ren und gleich­zei­tig die Kos­ten zu sen­ken. Um die­ses zu errei­chen, betreibt igus am Stamm­sitz in Köln das größ­te Test­la­bor sei­ner Bran­che. Auf 1.750 m2 wird die Idee von „moti­on plastics“ – Plas­tik-Maschi­nen­ele­men­te, die antrei­ben und bewe­gen – direkt erleb­bar. Denn hier ist alles in Akti­on: Jähr­lich wer­den rund zwei Mil­li­ar­den Test­zy­klen an über 50 Ver­suchs­an­la­gen absol­viert. Alles mit dem Ziel, dem Kun­den das bes­te Pro­dukt für sei­ne indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len – und das online kon­fi­gu­rier­bar und lie­fer­bar ab 24 Stun­den.

Seit 1964 nah am Kun­den

Wie bei vie­len ande­ren Unter­neh­men beginnt die igus-Geschich­te in einer Gara­ge: Am 15. Okto­ber 1964 star­te­te Gün­ter Bla­se in einer Dop­pel­ga­ra­ge in Köln-Mül­heim mit einer Spritz­guss­ma­schi­ne die Her­stel­lung von kom­ple­xen tech­ni­schen Kunst­stoff­pro­duk­ten. „Zei­gen Sie mir das Kunst­stoff­teil, das Ihnen die meis­ten Pro­ble­me berei­tet. Ich lie­fe­re Ihnen eine Lösung!“ war der offen­si­ve Ansatz mit dem Gün­ter Bla­se um Kun­den warb.

Fast 50 Jah­re spä­ter sor­gen welt­weit über 2.400 Mit­ar­bei­ter des von Frank Bla­se in zwei­ter Genera­ti­on geführ­ten Fami­li­en­un­ter­neh­mens dafür, dass alles, was erfolg­rei­che Start-Ups aus­macht, selbst heu­te noch das täg­li­che Han­deln bestimmt: über­ra­schen­de Ide­en, hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te, schlan­ke Pro­zes­se, kur­ze Lie­fer­zei­ten und vor allem die Nähe zum Kun­den. Und auch das Ziel bleibt das­sel­be: dem Kun­den das pas­sen­de Pro­dukt für sei­ne indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen schnellst­mög­lich zur Ver­fü­gung zu stel­len. Mit Erfolg, denn igus stei­ger­te den Umsatz 2013 auf rund 427 Mil­lio­nen Euro. Das Unter­neh­men zähl­te mehr als 200.000 End­kun­den rund um den Glo­bus und konn­te im Durch­schnitt täg­lich über 5.000 Lie­fe­run­gen aus den welt­wei­ten Ver­sand­zen­tren aus­lie­fern. Gleich­zei­tig bleibt igus nicht ste­hen, son­dern ist stets in Bewe­gung: Im Rah­men eines lang­fris­tig ange­leg­ten Inves­ti­ti­ons­pro­gramms flie­ßen bedeu­ten­de Mit­tel in neue Pro­dukt­be­rei­che, in den Aus­bau bestehen­der Pro­dukt­li­ni­en sowie die welt­wei­te Logis­tik und Pro­duk­ti­on.

 

igus dry-tech Lager­tech­nik die umwelt­freund­li­che und halt­ba­re Alter­na­ti­ve

Kern­be­reich aller Akti­vi­tä­ten bil­den schmier- und war­tungs­freie Kunst­stof­fe. Die­se ver­brau­chen nicht nur bei der Pro­duk­ti­on bedeu­tend weni­ger Ener­gie als metal­li­sche Alter­na­ti­ven, son­dern scho­nen auch die Umwelt. Denn Gleit­la­ger oder Ener­gie­ket­ten aus Metall benö­ti­gen Schmie­rung, um zuver­läs­sig zu funk­tio­nie­ren. Von die­sen Schmier­stof­fen gelan­gen welt­weit cir­ca 50 Pro­zent wie­der in die Umwelt. (Lan­des­an­stalt für Umwelt­schutz Baden-Wür­tem­berg). Bei einem welt­wei­ten Schmier­stoff­ver­brauch von 35,1 Mio.Tonnen* jähr­lich (2011) erreicht rund die Hälf­te unge­schützt die Umwelt. Ande­rer­seits lie­gen die Aus­fall­kos­ten durch Man­gel­schmie­rung allein in den USA bei etwa 240 Mrd. Dol­lar (MIT) jähr­lich. Die tri­bo-opti­mier­ten Kunst­stoff­kom­po­nen­ten mit inte­grier­ten Fest­schmier­stof­fen ver­zich­ten nicht nur voll­kom­men auf Schmie­rung, son­dern hal­ten auch län­ger als metall­ba­sier­te Lösun­gen. Ein deut­li­cher Vor­teil der „dry-tech Lager­tech­nik“.

 

Gleit­la­ger­lö­sun­gen: Ein­bau­en und ver­ges­sen

Poly­mer-Gleit­la­ger sind ein zen­tra­les Stand­bein der Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten von igus und bedeu­ten den Schritt von der Kunst­stoff­buch­se zum getes­te­ten, damit bere­chen­ba­ren und schnell ver­füg­ba­ren Maschi­nen­ele­ment. Auf der Basis ste­tig ver­bes­ser­ter Werk­stof­fe prä­zi­se Pro­gno­sen über das Lager­ver­hal­ten, ins­be­son­de­re der Lebens­dau­er zu geben, ist Kern der unter­neh­mens­ei­ge­nen For­schung. Das gerin­ge Gewicht, die spe­zi­fi­schen Eigen­schaf­ten und die Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit der ver­schie­de­nen igli­dur-Werk­stof­fe erlau­ben eine Lösung für fast alle Anwen­dungs­fäl­le – ob in der Luft- und Raum­fahrt­tech­nik, bei Sport- und Fit­ness­ge­rä­ten oder in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie. igli­dur fin­det dabei Ein­gang in vie­le eigen­ent­wi­ckel­te Pro­duk­te in der Line­ar­tech­nik, bei Line­arak­tua­to­ren, Spin­del­trie­ben, Kugel­la­gern und Kol­ben­rin­gen. Ein gro­ßes ab Lager lie­fer­ba­res Abmes­sungs­pro­gramm erfüllt zudem fast jeden Kun­den­wunsch. Dar­über hin­aus sind Son­der­lö­sun­gen und Klein­se­ri­en dank spe­zi­el­ler Too­ling-Ver­fah­ren, oder aus Halb­zeu­gen nach Kun­den­wunsch gefer­tigt, jeder­zeit mög­lich. Bei der Aus­le­gung und Lebens­dau­er­be­rech­nung hel­fen zeit­spa­ren­de Online-Tools. Die Ergeb­nis­se aus über 15.000 Tests jähr­lich flie­ßen hier kon­ti­nu­ier­lich ein. Für Pro­jek­tie­rung und Bera­tung steht jedem Kun­den ein dicht geknüpf­tes Netz loka­ler Ver­triebs­in­ge­nieu­re zur Ver­fü­gung.

 

igus mei­ne-ket­te: Ener­gie­füh­ren leicht gemacht

Ener­gie­ket­ten-Sys­te­me von igus sind die Nabel­schnur jeder moder­nen Maschi­ne. Sie füh­ren Ener­gie, Daten und Medi­en unter stän­di­ger Bewe­gung zu. igus hat sich zum Ziel gesetzt, Kun­den sämt­li­che Kom­po­nen­ten − e-ket­ten, Lei­tun­gen und Zube­hör − sehr ein­fach und schnell als Ein­zel­kom­po­nen­te oder Sys­tem anbie­ten zu kön­nen und für ihre zuver­läs­si­ge Funk­ti­on zu garan­tie­ren. Und das in allen denk­ba­ren Bewe­gungs­rich­tun­gen: hori­zon­ta­le oder ver­ti­ka­le Hübe, lan­ge Ver­fahr­we­ge bis zu 615 Meter, Kreis­be­we­gun­gen mit 720° oder um einen Robo­ter­arm gedreht. igus e-ket­ten­sys­te­me bie­ten den Kun­den zahl­rei­che Vor­tei­le für die Kon­struk­ti­on: Sie kön­nen elek­tri­sche, hydrau­li­sche, pneu­ma­ti­sche Ener­gie sowie digi­ta­le Signa­le − elek­trisch oder mit Licht − und flüs­si­ge Medi­en par­al­lel füh­ren. Der kon­se­quen­te Ein­satz von Kunst­stoff und Kon­struk­ti­ons­prin­zi­pen aus dem Leicht­bau macht Ener­gie­ket­ten von igus beson­ders robust und platz­spa­rend. Sie fan­gen hohe Beschleu­ni­gun­gen pro­blem­los auf und trot­zen Wind, Wit­te­rung, Schmutz und Che­mi­ka­li­en. Auch die Um- oder Nach­rüs­tung ist ein­fach: Durch die modu­la­re Bau­kas­ten­struk­tur kön­nen igus-Ener­gie­ket­ten jeder­zeit an neue Her­aus­for­de­run­gen ange­passt wer­den, der Lei­tungs­tausch ist durch die leich­te Öff­nung der Ket­ten jeder­zeit mög­lich. Anschluss­fer­tig vor­kon­fek­tio­niert als „rea­dy­chain“ mit Lei­tun­gen, Ste­ckern und allen Kom­po­nen­ten für ein­fa­ches „Plug and Play“ kön­nen igus-Ener­gie­ket­ten im Hand­um­dre­hen mon­tiert wer­den, auch in einem vor­ge­fer­tig­ten Mon­ta­ge-/ Trans­port­ge­stell (rea­dy­chain rack), wel­ches die Mon­ta­ge­zeit und somit den Pro­zess von ein bis zwei Tagen auf weni­ge Stun­den redu­ziert.

 

chain­flex hält garan­tiert

Maschi­nen und Anla­gen sol­len stö­rungs­frei lau­fen und dem­entspre­chend muss ein Ener­gie­füh­rungs­sys­tem ein­wand­frei und pro­zess­si­cher funk­tio­nie­ren. Das setzt die zuver­läs­si­ge Leis­tung aller Kom­po­nen­ten vor­aus – auch die der dar­in ein­ge­setz­ten Lei­tun­gen. Als ers­tes Unter­neh­men in die­ser Bran­che ent­wi­ckel­te igus eige­ne „chainflex“-Leitungen für sei­ne Ener­gie­ket­ten. Auf der Basis des seit 1989 gewach­se­nen Know-hows und sehr auf­wen­di­ger Ver­suchs­rei­hen ent­stan­den und ent­ste­hen die Kon­struk­ti­ons­prin­zi­pi­en, die heu­te in Fabri­ken auf der gan­zen Welt hel­fen, Maschi­nen­still­stän­de zu ver­hin­dern. Mehr als 1.040 Lei­tungs­ty­pen, lie­fer­bar ab Lager, mit getes­te­ten Kom­po­nen­ten und online bere­chen­ba­rer Lebens­dau­er − aus die­sem Grund ver­spricht igus: Ent­we­der die chain­flex-Lei­tung hält – oder Geld zurück.

igus GmbH: Seit 1964 nah am Kunden

Von der Garage auf den Weltmarkt mit Tribopolymeren

 

Was im Jahr 1964 mit einer ein­zi­gen Spritz­guss­ma­schi­ne in einem Köl­ner Hin­ter­hof begann, hat sich in einem hal­ben Jahr­hun­dert zu einem welt­weit täti­gen Unter­neh­men ent­wi­ckelt. So ist igus, der bis heu­te fami­li­en­geführ­te Exper­te für Ener­gie­ket­ten und Gleit­la­ger aus Kunst­stoff, mit 35 eige­nen Nie­der­las­sun­gen und Han­dels­part­nern in über 50 wei­te­ren Län­dern glo­bal ver­tre­ten.

 

Seit fünf Jahr­zehn­ten sind Kun­den- und Lösungs­ori­en­tie­rung die Leit­li­ni­en des Kunst­stoff­spe­zia­lis­ten igus, der als Pio­nier den Ein­satz und die Ent­wick­lung tri­bo­lo­gisch opti­mier­ter Poly­me­re im Maschi­nen­bau vor­an­ge­trie­ben hat. Im Lau­fe der Jah­re hat igus sich von einem klei­nen Auf­trags­fer­ti­ger her­aus ent­wi­ckelt und sei­ne eige­ne For­schungs- und Ent­wick­lungs­ar­beit kon­ti­nu­ier­lich aus­ge­wei­tet. Heu­te wird im bran­chen­größ­ten Test­la­bor auf 1.750 Qua­drat­me­tern die Idee der „moti­on plastics“ – Kunst­stoff-Maschi­nen­ele­men­te die antrei­ben, lagern und ver­sor­gen – in etwa zwei Mil­li­ar­den Test­zy­klen jähr­lich die Lebens­dau­er der igus-Pro­duk­te erforscht. Davon pro­fi­tiert auch der Kun­de direkt, da die Ergeb­nis­se der Tests unter ande­rem zur Lebens­dau­er­be­rech­nung mit Online-Tools auf der eige­nen Web­site ver­wen­det wer­den. Auch ver­bes­sert igus durch die per­ma­nen­te For­schung und Wei­ter­ent­wick­lung die Lebens­dau­er der Pro­duk­te und opti­miert gleich­zei­tig die Kos­ten.

 

Alles begann mit einer Idee und dem Ver­trau­en in das Poten­ti­al von Poly­mer-Werk­stof­fen des Fir­men­grün­ders Gün­ter Bla­se. Bereits ein Jahr nach der Fir­men­grün­dung wur­den mit­tels der Spritz­guss­ma­schi­ne C4B von Arburg, eine Maschi­ne in der Grö­ße einer Näh­ma­schi­ne, die ers­ten Pro­duk­te pro­du­ziert. Die nächs­ten zwan­zig Jah­re zeich­ne­te sich igus als Zulie­fe­rer für tech­nisch anspruchs­vol­le Kunst­stoff­kom­po­nen­ten aus, bevor 1983 auf der Kunst­stoff­mes­se K zum ers­ten Mal ein igli­dur-Gleit­la­ger aus der Seri­en­pro­duk­ti­on vor­ge­stellt wur­de. Seit­dem sind bis heu­te 45 unter­schied­li­che Kata­log­werk­stof­fe aus com­po­un­dier­tem Mate­ri­al ent­wi­ckelt wor­den, die unter dem Mot­to der „dry-tech“-Lagertechnik welt­weit in unzäh­li­gen Anwen­dun­gen zum Ein­satz kom­men. So auch in schmut­zi­gen Umge­bun­gen in Hoch­last­an­wen­dun­gen, wie bei­spiels­wei­se Bag­gern oder Stein­schnei­de-Maschi­nen. Mit über 10.000 Pro­duk­ten ver­fügt igus heu­te über das welt­weit größ­te Ange­bot in der Poly­mer­la­ger­tech­nik.

 

Im Jahr 1971 lie­fer­te igus die ers­te Ener­gie­ket­te aus. Seit 1983 ent­wi­ckel­te ein eige­nes Kon­struk­ti­ons­team das Kunst­stoff­ket­ten-Pro­gramm. Gemäß der igus-Devi­se „mei­ne-ket­te: Ener­gie­füh­ren leicht gemacht“ kon­fi­gu­riert, pro­du­ziert und mon­tiert das Unter­neh­men nach den Wün­schen des Kun­den das jeweils pas­sen­de Ener­gie­ket­ten­sys­tem, die „Nabel­schnur“ jeder moder­nen Maschi­ne. Auf­grund der Viel­falt des Sor­ti­ments und der Wahl­mög­lich­kei­ten bie­tet igus seit 2012 ein Online-Tool zur ein­fa­che­ren Aus­wahl der Ket­te an. Die Ket­ten von igus wer­den heu­te bei mehr als 10.000 Anwen­dun­gen in Hafen­an­la­gen in aller Welt ein­ge­setzt.

 

Im Lau­fe sei­ner Unter­neh­mens­ge­schich­te wuchs igus immer mehr zu einem Sys­tem­an­bie­ter her­an. 1989 ent­wi­ckel­te man mit der CF1 die ers­te eige­ne „chainflex“-Leitung, die spe­zi­ell für den Ein­satz in Ener­gie­ket­ten kon­zi­piert sind. Heu­te sind 1.040 ver­schie­de­ne Lei­tungs­ty­pen ab Lager lie­fer­bar. Durch die per­fek­te Abstim­mung von Ket­te und Lei­tung kann igus seit über 20 Jah­ren unter der Bezeich­nung „rea­dy­chain“ Ener­gie­ket­ten­sys­te­me als fer­ti­ge Ein­hei­ten anbie­ten, die kun­den­spe­zi­fisch kon­fek­tio­niert wer­den. Aus den bei­den Haupt­kun­den der ers­ten Jah­re sind mitt­ler­wei­le rund 200.000 End­kun­den der „plastics for lon­ger life“ auf dem gesam­ten Glo­bus gewor­den, die ab 24 Stun­den von igus belie­fert wer­den. Auch nach 50 Jah­ren steht dabei immer noch der Kun­de im Mit­tel­punkt, um den sich alle ande­ren Akti­vi­tä­ten dre­hen.

 

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